1992-2010

Ende 2010 mussten wir unser erst 1992 am Dossenwald in Eigenarbeit erbautes Schützenhaus aufgeben.
Die Spedition Dachser erweiterte ihr Logistikzentrum.
Damit verlor wir auch die später errichtete Halle für den Bogensport, die 90-Meter-Freiluftbahn und das idyllische Areal drum herum. 

Zwar war der Umzug vom Holzweg bei der Pferderennbahn jenseits der A 656 auf das neue Gelände am Riedweg 10, diesseits der Autobahn, unumgänglich, dennoch war die Entscheidung kein Selbstläufer, gab es doch einen Pachtvertrag bis 2030.

In etwas mehr als einem Jahr gelang es trotz Bauverzögerungen, das neue Schützenhaus samt Bogenhalle und Außengelände zu errichten. Nachhaltigkeit und Umweltschutz wurden durch Wärmepumpe und Solaranlage, die Heizung und Stromversorgung zu hundert Prozent sichern, beachtet. Die Schützengesellschaft, so waren sich die Besucher durchweg einig, dürfe auf diesen Neuanfang stolz sein, der trotz aller Last auch Chancen bietet.

So darf der bereits vor Jahren eingeleitete Wandel von der klassischen Schützengesellschaft zu einem modernen, mehr am Bogensport ausgerichteten Verein fortgeschrieben werden. Auch kann die Nähe zu Seckenheim die verlorene Waldidylle wenigstens etwas ausgleichen.

Neben dem Luft- und Kleinkaliberschießstand bietet das neue Gebäude beste Bedingungen zur Ausübung des Bogenschiessens, und das auf höchstem Niveau.
Die Anlage bietet wieder eine Freiluftschießbahn von 90 Metern Länge, und Profis sowie Anfänger können in der 25 Meter langen Halle wetterunabhängig trainieren. Damit erfüllt die Schützengesellschaft alle Anforderungen für nationale und internationale Wettkämpfe.